Interview Tübinger Tagblatt

24. September 2009

franzi tagblatt

Kundgebung in Singen

23. September 2009


Menschen statt Profite – Wirtschaft demokratisieren

Weltretten als Hörbuch

07. September 2009

Wie versprochen stelle ich euch das Hörbuch der Weltretten-Kampagne zur Verfügung. Viel Spaß damit!

01_Vorspiel

02_Krise

03_Bildung

04_Klimawandel

05_sicherheit

Weltrettung auf der Reichenau

07. September 2009

weltretten

Wie geplant waren wir heute als Weltretter auf der Insel Reichenau unterwegs und nahmen dort am Straßenlauf teil.
Obwohl zwischenzeitlich diskutiert wurde, als Weltretter am Halbmarathon teilzunehmen, entschieden wir uns für den 10km Lauf, da unsere Starter kaum oder gar nicht trainiert hatten.
Da wir bis in die Nacht an unserem Transparent gemalt hatten, blieb Müdigkeit am Sonntag Vormittag nicht aus und wir teilten die Erschöpfung zwischen Läufern und Transparentmalern gleichmäßig auf.
Einen Gemüsekorb (Preis) haben wir leider nicht gewonnen. Schlussendlich packte jedoch genau das unseren Ehrgeiz und nachdem die Anstrengungen des Laufes vergessen waren, diskutierten wir darüber am Staffellauf in Stockach als Team teilzunehmen. Der Gedanke 2km rennen zu müssen, begeistert mich zwar nur mäßig, dennoch weiß ich nicht ob ich das Team von diesem Gedanken wieder wegbringen kann. Fest steht, dass dem Kreis Konstanz ein Team „Aufmucken gegen Rechts“ nur zuträglich sein kann, denn NPD und Kameradschaften haben auch hier Zulauf und neben dem politischen Aha-Effekt den wir bewirken wollen, machen solche Aktionen auch ungemein Spaß!

Der Antikriegstag war ein voller Erfolg

07. September 2009

Foto

Der Antikriegstag war ein voller Erfolg. Ca. 150 Leute folgten dem gemeinsamen Aufruf und auch die Touristen kamen nicht drum herum uns zuzuhören. 70 Jahre nach dem Einmarsch der deutschen Wehrmacht auf Polen scheint der Antikriegstag wieder an Bedeutung zu gewinnen. Denn mir viel auf, dass besonders viele junge Menschen stehen blieben und zuhörten oder gar bewusst die Kundgebung besuchten. Besonders gefreut habe ich mich, dass einige Studis sich bereit erklärten und die Kundgebung mit ihrem fulminanten schauspielerischen Talent unterstützten. An dieser Stelle noch mal herzlichen Dank! Aber auch unsere Politschauspieler leisteten eine hervorragende Arbeit. Als Regierungspolitiker verkleidet, fragten wir Passanten ob sie nicht Lust hätten für Volk und Vaterland zu sterben. Doch selbst für heiß begehrtes Öl fand sich niemand, der spontan sein Leben dafür lassen würde. Nun… in jedem Fall ist das ein gutes Zeichen für Konstanz.

Stell dir vor es ist Krieg und keiner geht hin…

27. August 2009

antikriegstag091

Am 1. September ist Antikriegstag. An diesem Tag wird in Deutschland des Überfalls der Wehrmacht im Jahr 1939 auf Polen gedacht, mit dem der deutsche Faschismus den Zweiten Weltkrieg entfachte. Fünf Jahre lang überzog das brutale Regime der Nationalsozialisten die halbe Welt mit Mord, Terror und Zerstörung. Um solche Verbrechen für die Zukunft ein für alle mal auszuschließen, gab es nach Gründung der Bundesrepublik einen parteiübergreifenden Konsens, dass von deutschem Boden nie wieder Krieg ausgehen darf, ins Grundgesetz wurde das strikte Verbot aufgenommen, Angriffskriege zu führen.
Von diesem Grundkonsens ist heute wenig übrig geblieben. Die damalige rot-grüne Bundesregierung durchbrach ihn als erste und schickte die Bundeswehr in den völkerrechtswidrigen Krieg der NATO gegen Jugoslawien. Wenige Jahre später rechtfertigte der Sozialdemokrat und Verteidigungsminister Peter Struck gegenüber der Bevölkerung ein weiteres kriegerisches Abenteuer, indem er die absurde Behauptung aufstellte: „Die Sicherheit Deutschlands wird auch am Hindukusch verteidigt.“ Zusammen mit Truppen anderer westlicher Länder führt die deutsche Armee seit 2001 Krieg in Afghanistan.
Heute, acht Jahre danach, ist die Bundeswehr immer tiefer in den Sumpf des Krieges abgerutscht. Die Probleme Afghanistans wurden dabei nicht gelöst, im Gegenteil. Die wenigen „Erfolge“ des Wiederaufbaus (der größtenteils durch die Interventionstruppen zerstörten Infrastruktur) sind längst neuen Kämpfen zum Opfer gefallen. Gefechte und Bombenangriffe schüren Hass und Angst. Zehntausende Afghanen verloren ihr Leben oder mussten aus ihren Heimatdörfern flüchten. Auch 39 deutsche Soldaten sind gestorben. Und die Sicherheitslage für die Bevölkerung wie auch für die Bundeswehr-Einheiten verschlechtert sich täglich weiter, nicht obwohl, sondern weil die westlichen Staaten eine Eskalationsstrategie mit dem Einsatz von immer mehr Truppen verfolgen. Das einzige, was im Land am Hindukusch heute floriert, ist neben dem Krieg der Drogenanbau, die Korruption und der Profit westlicher Konzerne.
Afghanistan ist dabei nur ein Beispiel für eine Politik der USA und der EU, die zunehmend auf die imperiale Durchsetzung von Kapitalinteressen ausgerichtet ist. In der zentralasiatischen Region kämpfen westliche Truppen eben nicht um Menschenrechte, sondern um den Zugang zu den dort reichlich vorhandenen Rohstoffen. Auch die Menschen im erdölreichen Irak können ein trauriges Lied von den Folgen dieser Art neokolonialer Politik singen. Mit der NATO als militärischem Instrument reklamiert der Westen heute das „Recht“ für sich, jedes Land nicht nur überfallen, sondern – wenn zur vermeintlichen Sicherung von Wirtschaftsinteressen nötig – auch annektieren zu dürfen.

Es ist höchste Zeit, die Stimme gegen diese unmenschliche Kriegspolitik zu erheben. Es gibt keine „humanitären“ Militärinterventionen. Kriege sind immer inhuman und die gravierendste Menschenrechtsverletzung. Wir wollen den Antikriegstag nutzen, um für das zu demonstrieren, was eine von der Bundesregierung ignorierte Mehrheit der deutschen Bevölkerung will: Die Bundeswehr muß raus aus Afghanistan! Wir wollen gegen die Politik der westlichen Staaten auf die Straße gehen, ihre Wirtschaftsinteressen mit militärischer Gewalt durch-
zusetzen. Wir wollen öffentlich für unsere Überzeugung eintreten,
dass Krieg, Gewalt und Militarisierung kein Mittel der Politik sein
darf.

VVN-BdA Kreisverband Konstanz, U-AStA Uni Konstanz,
DKP Konstanz, DIE LINKE Kreisverband Konstanz,
Friedensinitiative Konstanz, Linksjugend [solid] Konstanz,
Die Linke.sds Konstanz, Weltladen Konstanz

“Weltrettung” in Singen

26. August 2009

singen

“Seid heute fliegen Seifenblasen über unseren Stand und erfreuen sich großer Beliebtheit! Begleitet von Musik war unser Stand in Singen weder überseh- noch überhörbar. Viel interessiertes Publikum, viele interessante Gespräche und Debatten mit Passanten machten diesen Tag zu einer sehr gelungen Veranstaltung. Und als “Sahnehäupchen” schwang sich die Bundestagskandidatin Franziska Stier in das elegante Marsianer-Kostüm und interviewte in Zusammenarbeit mit unserem tourinternen Außeridischem (Herkunft noch nicht restlos geklärt) Passanten zu verschiedenen Bereichen des alltäglichen irdischem Lebens.”

Auszug aus dem Blog weltretten.mobi

FDP und CDU greifen das BAföG an

14. August 2009

“Die schwarz-gelben Pläne, im Falle eines Wahlsiegs ein bundesweites Stipendiensystem einzuführen, sind ein massiver Angriff auf das BAföG. Ein Systemwechsel bei der Studienfinanzierung aber würde noch mehr Ausgrenzung und Ungleichheit in der Hochschulbildung bedeuten”, so Haimo Stiemer. Der Bundessprecher der Jugendorganisation
der Partei DIE LINKE weiter:

Der von der Bildungsministerin Schavan unterstützte Vorstoß des nordrhein-westfälischen Wissenschaftsministers Pinkwart ist ein großes Betrugsmanöver. Das von beiden gepriesene Modellprojekt in NRW sieht gerade einmal eine Fördersumme von knapp 300 Euro vor und wird vermutlich nur 1400 Studierenden zugute kommen. Diese 300 Euro decken aber nicht einmal die von vielen Hochschulen erhobenen Studiengebühren ab und zielen deshalb nicht darauf ab, die Lebenshaltungskosten annähernd abzusichern. Gleichzeitig wollen CDU und FDP die teils aus der Privatwirtschaft getragenen Stipendien hälftig durch Bundesmittel finanzieren.Im Ergebnis will NRW sich seine Studiengebühren vom Bund vergolden lassen.

Das hat mit einer sozialen und gerechten Studienfinanzierung nichts zu tun. Statt diese weiter zu privatisieren und ins Elite-Korsett zu pressen, ist endlich eine bedarfsdeckende BAföG-Erhöhung angesagt! Linksjugend ['solid] wird den Wahlkampf nutzen, um für ein bundesweites Studiengebührenverbot zu kämpfen, wir wollen perspektivisch auch das Studienhonorar, welches allen Studierwilligen repressionsfrei zur Verfügung gestellt wird. Nur so können soziale Barrieren für eine Hochschulausbildung abgerissen werden.

Bildungsstreik Ulm vom 13. bis 15. Juli 2009

11. August 2009

Ulm

Zwar  einen Monat  später als  der  bundesweite  Bildungsstreik  konnten  auch die Ulmer SchülerInnen und Studierenden  ihren Unmut  über  das  Bildungssystem  äußern.  Während  der  Aktionswoche  fanden  in Ulm vier unterschiedliche Aktionen statt. Der Auftakt am Montag war eine Blockade des Eingangs Süd der Universität Ulm. Mit Tischen, Absperrband  und  Bannern  blockierten  Ulmer StudentInnen denn Eingang,  sodass nur noch  ein  halber Meter  Platz  blieb,  um sich  in  die  Vorlesungen  zu  kämpfen.Die Blockade wurde um 7 Uhr morgens aufgebaut  und  erst  wieder  um  14  Uhr vollständig  beseitigt. Bei  dieser Aktion konnten  viele  Studierende  auf  die  Bildungsstreikwoche aufmerksam gemacht werden.

Man wollte  aber  nicht  nur mit dem  Hammer  auf  das  Bildungssystem einschlagen  und  damit  sagen:  „alles  ist doof“.  In Podiumsdiskussionen,  die  am Montagabend  mit  Lehrern  und  Professoren  und  am  Dienstag  mit  Politikern stattfanden,  wurde  kreativ  über  mögliche  Verbesserungen  diskutiert.  An der  Diskussion  am  Montagabend  nahmen, neben Herr Stadtmüller  (Vizepräsident der Universität Ulm), Frau Röder (Schulleiterin des Kepler-Gymnasiums) Frau Schmid (GEW) auch ca. 60 SchülerInnen und Studierende teil, die sich sehr lebhaft  an  der  Diskussion  beteiligten. Die  Besucherzahl  bei  der  Diskussion am  Dienstag  war  zwar  nicht  so  hoch aber  dafür waren  die Diskussionen  angespannter als am Vorabend. Franziska Stier  (Bundessprecherin  Linksjugend ['solid] und linke Bundestagskandidatin) Jens  Schrezenmeier  (Julis,  FDP)  und Frau Schmid  (Grüne) machten  ihre  unterschiedlichen Positionen  schnell  deutlich. Interessiert verfolgte das Publikum die Diskussion, um sich im richtigen Moment einzumischen.  Den Abschluss  der Bildungsstreikwoche  in  Ulm  bildete eine  Demonstration  durch die Stadt.  Hier beteiligten sich  ca.  100  SchülerInnen  und  Studierende.  Lautstark  zogen die TeilnehmerInnen  durch  die  Ulmer  Innenstadt und  endeten  am Weinhof,  wo  die Abschlusskundgebung stattfand.

Der Bildungsstreik Ulm war zwar klein aber ein  guter  Start  für Ulmer Studierende und SchülerInnen,  sich  stärker politisch zu engagieren.

Autor: Benjamin Krüger (aus dem Landesinfo Baden-Württemberg)

Rede zur Kundgebung in Ulm

Be part of the solution – Linksjugend ['solid] rettet die Welt!

10. August 2009

Weltretten-banner

Vom 17. August – 22. August tourt Linksjugend ['solid] durch Baden-Württemberg, um mit der Kampagne „Be part of the solution“ eine kritische Öffentlichkeit zur herrschenden Politik herzustellen. Der Tourstart ist am 17. August in Singen. Von 14:00 Uhr bis 19:00 Uhr wird der Bus in der August-Ruf-Straße stehen.

Inhaltlich werden die Themenfelder, Kapitalismus und Krise, Klima und Zerstörung, Bildung und Wissen sowie Freiheit und Staat aufgegriffen. Außerdem gibt es die Möglichkeit sich mit Franziska Stier der Direktkandidatin der Partei DIE LINKE und lokalen AktivistInnen von Linksjugend ['solid] auszutauschen. Direkte Aktionen auf öffentlichen Plätzen geben die Möglichkeit selbst aktiv zu werden, und einen alternativen Blick auf den Zusammenhang kapitalistischer und gesellschaftlicher Krise zu verinnerlichen.

„Wir wollen vor allem junge Menschen ansprechen“, erklärt Franziska Stier. „Im Rahmen der Kampagne wollen wir ihnen die Möglichkeit bieten einen anderen Blick auf ihre gesellschaftliche Rolle zu werfen. Gleichzeitig wollen wir mit kleinen Aktionen auf Missstände wie Leistungs- und Konkurrenzdruck in der Schule, Ausbildungsplatzmangel oder Überwachung aufmerksam machen.“

Weitere Informationen finden Sie auf www.weltretten.mobi