Über mich

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Uta Spöri

Uta Spöri, 54 Jahre

Beruf: Chemisch-Technische Assistentin, seit 33 Jahren beschäftigt im Bereich der Unikliniken Freiburg, Personalrätin, Vertrauensfrau, stellv. Beauftragte für Chancengleichheit, Mitglied Tarifkommission.

Gewerkschaftsmitglied (Verdi, vorher HBV, ÖTV) seit Beginn meiner Berufstätigkeit 1975.

Politischer Lebenslauf: Von Jugend an, seit 1969 politisch aktiv im Aufbau der Schülerbewegung gegen Notstandsgesetze und Vietnamkrieg. 1973–75 während meiner Berufsausbildung Schülersprecherin der Gewerbeschule.

1974 Bauplatzbesetzung und Verhinderung des Bleichemiewerks Marckolsheim (Elsaß) und 1975 bis 76 AKW Wyhl. Friedensbewegung, NATO-Nachrüstung (80er Jahre). Ab Kosovokrieg verstärktes politisches Engagement, vorwiegend Antikriegsarbeit, globalisierungskritische Bewegung:

2001 Aufbau attac Freiburg: Organisation zahlreicher Antikriegsdemos 2001 (Afghanistan), 2003 (Irak). Aktionen gegen Sozialabbau, Agenda 2010, Mitinitiatorin der Freiburger Montagsdemos gegen Sozialabbau 2004, Beteiligung an Aufbau und Gründung der WASG Freiburg, seit 2005 Mitglied im Kreisvorstand, Mitglied im Sprecherrat LAG Betrieb & Gewerkschaft, Mitglied der Sozialistischen Linken, Unterstützerin des Netzwerks Marx 21, Mitglied der VVN-BdA.

Seit Beginn meiner Berufstätigkeit kontinuierliche gewerkschaftliche Vertrauensleutearbeit, 1996 Mitorganisation der Proteste gegen Rechtsformwechsel (Umwandlung von Landesbetrieb in Anstalt des Öffentlichen Rechts). Organisation betrieblicher Aktionen gegen Krieg: Kosovo, Afghanistan, Irak. Mitorganisation der ersten großen Uniklinik-Streiks 2005, die Auftakt zu bundesweiten Klinikstreiks waren.

Politische Schwerpunkte: Von Jugend auf ist es mir ein Anliegen, an der Basis der Gesellschaft aktiv zu sein, Menschen für ihre berechtigten Interessen zu Aktivitäten zu bewegen, die Augen zu öffnen für Alternativen. Mit wäre es wichtig, eine feste, gewachsene Verbindung herzustellen zwischen Bewegung bzw. Organisierung von Bewegung „auf der Strasse“ und im betrieblichen und gewerkschaftlichen Bereich einerseits und der Arbeit im Parlament andererseits.

Durch meine vielfältigen Erfahrungen denke ich, daß ich in meiner Person genau diesen Zusammenhang darstelle und würde mich freuen, dies in einer klaren, linken Fraktionsarbeit umsetzen zu können. Ich halte unser Zukunftsinvestitionsprogramm für einen wichtigen Schritt zu einer gerechteren Umverteilung gesellschaftlichen Reichtums.

Für mich persönlich wichtigste Forderungen sind: Keine Militäreinsätze der Bundeswehr – nicht außen und nicht im Inneren! Keine Privatisierungen! Keine Leiharbeit und keine 1-Euro-Jobs – sichere, menschenwürdige Arbeitsplätze! Abschaffung von Hartz IV! Die Wirtschaft muß wieder den Menschen dienen!